Freitag, 25.11.2011
Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule
Dienstag, 25.10.2011
50. Jahrestag des Deutsch- Türkischen Anwerbeabkommen-2
Dienstag, 25.10.2011
50. Jahrestag des Deutsch- Türkischen Anwerbeabkommen
Für ein friedliches, tolerantes und verständnisvolles Zusammenleben gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus.
Die Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen, Ausländerfeindlichkeit und Judenhass und Sympathien für Kameradschaften sind viel weiter verbreitet als angenommen. Die Zahlen sind erschreckend hoch, wie eine aktuelle Studie des Kriminologischen Instituts Niedersachsen zeigt. Zugleich zeigt diese Studie eine "schwindende Gewaltakzeptanz in der Gesellschaft". Die "Kultur des Hinschauens" an deutschen Schulen, die Präventionsarbeit der Polizei und die gestiegenen Anzeigebereitschaft der Opfer von Gewalttaten machen deutlich, dass die Gesellschaft nicht bereit ist, diesen Tendenzen zu folgen.
Es ist etwas mehr als 2 Jahre her, als viele Helmstedter Bürgerinnen und Bürger mit dem Bündnis gegen Rechts dagegen ihre Unmut geäußert haben, dass in den Helmstedter Rat die NPD mit 2 Mandaten und Kreistag mit einem Mandat vertreten sind. Wir werden auch weiter jede Gelegenheit zum Protest gegen die NPD nutzen, wie aktuell bei der Weigerung, die NPD beim Arbeitnehmerempfang am 1. Mai zu tolerieren.
Im Sommer 2007 ist gemeinsam mit der IG Metall Wolfsburg der „Schulterschluss der Wolfsburger Demokraten“ gegründet worden. Dieses überparteiliche Bündnis gegen die NPD und ihrer rechtsradikalen Helfershelfer hat weit über die Region hinaus Eindruck gemacht.
Wir haben eine latente Wählerschar, die bei Unzufriedenheit und beim Scheitern der eigenen Person bereit sind, rechtsradikalen und neofaschistischen Organisationen ihre Stimme zu geben.
Es ist der fehlende Arbeitsplatz, der fehlende Ausbildungsplatz, die erfolglosen Bewerbungen - dadurch der Zweifel an der eigenen Person - der Menschen anfällig macht für einfache Lösungen, wie sie die rechtsextremen Rattenfänger anbieten.
In unserer Region leben viele Migranten. Das es auf Grund der unterschiedlichen Herkunft und Kulturen immer mal wieder Probleme und Missverständnisse gibt, ist uns allen bewusst und es ist das normalste auf der Welt. Und gerade hier kommt es darauf an, zu zeigen, dass ein friedliches, tolerantes und verständnisvolles Zusammenleben die Lebensqualität in unserer Region ausmacht.
Besonders die Integration der Migranten liegt mir am Herzen. Dafür ist es wichtig, die Zahl der Ausbildungsplätze zu erhöhen, um die Chancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu verbessern.
Beispielhaft ist das Projekt der Schülerinnen und Schüler an der Giordano-Bruno Schule in Helmstedt, die sich erfolgreich am Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" beteiligt hat. Ziel des Projektes ist es, Jugendliche nachhaltig gegen Gewalt und für ein friedliches Miteinander und insbesondere gegen Rassismus zu sensibilisieren. Sie verpflichten sich selbst, an der Schule Gewalt, diskriminierende Handlungen nicht zuzulassen und in einer offenen Auseinandersetzung Problemlösungen zu finden.